Bericht unserer Sommerfreizeit 2002

(Ein Bericht von Hans W. Neessen)

Familienfreizeit im Westerwald

„…über deine Höhen pfeift der Wind so kalt!“ Jedenfalls verbindet der Volksmund dieses mit dem Westerwald. Zum ersten mal fand unsere Freizeit im Westerwald statt und auch erstmals in einem Haus der Kolpingfamilie. Wenngleich die Verabschiedung durch Eltern, Geschwister, Freunde/Freundinnen am Reisetag den 29. Juni mit „dem Regenschirm“ erfolgte, erwartete uns bereits auf dem „Ostfriesen-Spieß“ ( A31) die Sonne. Mindestens an den ersten beiden Tagen erfreuten wir uns der Sonne mit ihrer Wärme und ihren hellen Strahlen.
Ein guter Auftakt für die 57 Teilnehmer der diesjährigen Freizeit.

Landhaus Westerwald

Wir wurden sehr freundlich von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des „Landhaus Westerwald“ empfangen. Ein sehr komfortables und schön am Hang gelegenes Freizeitheim mit großzügigen Räumlichkeiten und schönen Gruppenräumen, Tagesräumen, eigener kleiner Kapelle und rustikalen Essensräumen waren eine gute „Herberge“. Zwei bunt gemischte Freizeitgruppen, die große Jugendfreizeit mit rund 45 Teilnehmern und die Familienfreizeit mit rund 12 Teilnehmern. Leider konnten in diesem Jahr durch verschiedene Umstände allein 8 unserer „Familien-Stammteilnehmer“ nicht teilnehmen. Ein gut vorbereitetes Mitarbeiterteam fand von Anfang an den richtigen, guten Ton und freundliche, liebe Kinder und Jugendliche. In diesem Jahr nahmen Kinder und Jugendliche von rund 9 Jahren bis 14 Jahre teil.

Ein vielfältiges Programm

Gewollt gemeinsame Programmpunkte gemischt mit altersentsprechenden internen Programmen machen Spaß, sind gutes Lernfeld gegen Vereinzelung und gute Voraussetzungen für eine gute Gemeinschaft. Diese, durch Gottes gutem Geist angereichert, ist tragfähig für Freude, Dank, Probleme. Wir konnten es spüren, daß unser freundlicher Gott es gut mit uns meinte.

Ein volles Programm, notwendigerweise angereichert mit wetterbedingten Improvisationen ließen die Teilnehmer das zwischenzeitliche „veränderliche Wetter“ vergessen. Gemeinsame Programmpunkte waren:

  • das Wecken
  • Frühsport mit Musikbegleitung mit einem „harten Kern“ (freiwillig) und unserem „Vorturner Werner“
  • Einladung zum Morgengebet (freiwillig)
  • Morgenandacht (Lied, Gebet und ein Puppenspiel)
  • Frühstück
  • Mittagessen
  • Kaffee, TEE, kaltes Getränk und Gebäck
  • 2 Nachmittagsprogramme
  • 2 x Baden
  • Abendessen
  • 4 Abendprogramme
  • Abendandacht (Lied, Andacht, Abendlied)
  • Abendgebet (freiwillig)

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten sich im Mai zu einem Vorbereitungsseminar getroffen und alle relevanten Programmpunkte, Inhalte und Mitarbeiterzuordnungen besprochen und vereinbart. Die Teilnehmer unserer Freizeiten werden mit dem Freizeitprospekt auf die Art unserer Freizeitkonzeption hingewiesen und erkennen diese durch ihre Unterschrift an. Die aktive Beteiligung an den Programmen ist Voraussetzung zur Teilnahme.

Die frohe Botschaft

Wesentlicher Inhalt unserer Freizeiten ist die frohe Botschaft in Gottes Wort. Morgenandachten, Bibelarbeiten in altersgleiche Gruppen und als Tagesabschluß jeweils die Abendandachten sind Mittelpunkt dieser Inhalte.

Die verschiedenen Altersgruppen sprachen in den Bibelarbeiten über:

Kinder und Jugendliche: Gleichnisse Jesu -Wie Jesus seinen Freunden durch Bilder erzählt- 5 spannende Geschichten aus der Bibel.
Die Familiengruppe: orientierte sich an der Tageslese aus TERMINE MIT GOTT und hatte engagierte Gespräche um Gottes Wort.

Unser sonntäglicher Freizeit-Gottesdienst am 30. Juni gehörte zu den großen Gemeinschaftserlebnissen. Mit viel Singen und Gebet stand die Andacht im Mittelpunkt.
Der Familienkreis als tragender Mitarbeiterkreis und auch Kinder beteiligten sich am gemeinsamen Morgen- und Abendgebet. Lobpreis, Anbetung, Dank und Bitte standen im Mittelpunkt der Gebetsgemeinschaften.

Schön war’s!

Wir sind allen Teilnehmern dankbar für ihre guten Beiträge und fröhliches Mitmachen. Unseren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sei herzlich gedankt für die Bereitschaft der Mitarbeit, Vorbereitung und Durchführung mit allen Anstrengungen und „schlaflosen Nächten“.

Vor allem danken wir unserm Gott, der uns eine wunderschöne Freizeit schenkte, auf uns aufgepasst hat und alle am 6. Juli wohlbehalten wieder zu Hause ankommen ließ. Ich wünschte, daß diese Freizeit allen unvergessen bleibe und, dass sie Spuren des Segens bei allen hinterläßt.

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